Und zum Aufwärmen teilen wir uns abends zwei Kilo Moules. Leben wie Gott im Liebefeld!
Samstag, 2. November 2013
Es chuttet!
Und zum Aufwärmen teilen wir uns abends zwei Kilo Moules. Leben wie Gott im Liebefeld!
Donnerstag, 31. Oktober 2013
So.
Umziehen muss jeder, mögen tuts keiner. Daher die Kurzfassung unserer heissen Phase in drei Worten: Ohne. Hilfe. Unmöglich.
Während unsere Eltern meist im Hintergrund wirkten, die Buben hüteten, hier und da (und dött!!) finanziell unter die Arme griffen, oder aber auch mal das Hemd auszogen, über IKEA fluchten und dann trotzdem den Akkuschrauber in die Hand nahmen *lufthol*... waren es unsere Freunde, die unchristlich früh im alten Zuhause eintrafen, Kisten ein- und ausluden, Möbel erst entstaubten, dann auseinander schraubten (wer auch immer im Schlafzimmer wirkte: ENTSCHULDIGUNG!), den Umzugtransporter zig Male hin und her fuhren, unser gesamtes Hab und Gut je nach Label in den Keller oder den ersten Stock schleppten, UND: *nochmallufthol* das Mobiliar in der neuen Wohnung gleich wieder zusammensetzten, damit unmittelbar der Alltag wieder möglich wurde...
Ihr seid die Besten!
"Und wann fahren wir nach Hause, Mami?" fragt Max müde heute Abend. Noch herrscht hier Ferienwohnungfeeling - auch wenn ich im Leben nie auswärts in einem bequemeren Bett genächtigt habe. Irgendwie dünkts einem, man müsste doch jetzt bald mal die Koffer packen, auschecken, die Hotelbar-Rechnung begleichen, und darauf den unvermeidbaren Heimweg antreten. Aber nein! Das Türschild, der leichtere Schlüsselbund, das Abgabeprotokoll machen deutlich: Es gibt kein Zurück.
Vorher:
Nachher: Vorbeikommen und sich selbst ein Bild machen!
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Kindermund
Dienstag, 1. Oktober 2013
Da lässt man...
Gute Nacht!
Dampf, lass nach!
Lass deine Dienstagvormittagstinklaune und deinen Frust über deine eigene Mittelmässigkeit nicht an anderen aus. Und für deine Kommunikationsschwierigkeiten gibts Klubschulkurse.
An den Kamikaze-Fahrradfahrer von gestern:
Wenn du mich schon unmittelbar vor dem Kreisel noch rechts überholen und geradeaus weiterfahren musst, obwohl ich schon rechts blinke und extra die Spur verenge, um Selbstmörder wie dir zuvor zu kommen, dann lass wenigstens den Mittelfinger stecken. Dass du ein Idiot bist, war auch so offensichtlich.
An die Rentnerin hinter mir an der Migroskasse:
Dass mir dein Gatte gleich zweimal mit dem Einkaufswagen in die Hacken fährt, kann ich ihm nachsehen. Aber dein patziges 'Was hat die denn für ein Problem?' auf mein aufgestelltes 'Ich bin gleich weg, nur nicht hetzen!' hätts echt nicht noch gebraucht. Aber wer mit zwei Kleinkindern just an dem Morgen einkaufen geht, an welchem man mit der AHV-Karte doppelte Punkte erhält, ist selber schuld.
An meinen Sohn:
Ja, in der Nase bohren ist lustig. Aber wenn du deine Fundstücke nicht an die Wand streichen, sondern fachgerecht in ein Kleenex verpacken könntest, wär ich dir dankbar.
An meine Nachbarin:
Dass du mich seit Monaten nicht mehr grüsst, weil ich deine sommerlichen Mitternachtsbalkonparties daneben fand, damit kann ich leben. Aber dann schick mir doch bitte auch keine Whatsapp-Kettenbriefe. Erstens sind sie völliger Schwachsinn (nach dem Weiterleiten an 10 Personen soll die Jahresgebühr wegfallen?), und zweitens kannst du dir die 89 Cent fürs Abonnement als Ärztin doch locker leisten.
An die vier Mückensticke auf meinem Rücken (Mitte-Mitte):
Grrrr!
Sonntag, 29. September 2013
When September ends...
Während Papa und Max mit dem Fahrrad zum Einfeuern vorausrollen, nutze ich die Gelegenheit für eine zügige Walking-Einheit mit Kinderwagen (Danke für den Tritt in den Hintern, liebe C. aus N. bei L.!).
Samstag, 21. September 2013
Kindermund
Samstagsfrühstückstisch. Max schaut Papa beim Kauen zu und kritisiert: "Nicht so laut schmatzen!" Ich platze vor Lachen und fordere Max zu einem High Five auf. Der aber lässt seine Hand mit einer Coolness an meiner vorbei durch die Luft sausen, dass mir die Luft wegbleibt. Kein Youtube mehr für dich, Mister!
Selber Tatort, ein wenig später: "Ist das von Paris?" "Was meinst du, Max?" "Na, der Käse da!" Sprichts und zeigt auf den Weichkäse, auf dessen Verpackung gross die französische Flagge prangt. Wir staunen Bauklötze. "Woher kennst du das, Max?" Der nonchalant: "Das hab ich mal gelernt."
Max marschiert mit dem Klappmeter zum Likeabike. "Ich muss mal nachmessen, ob mein Velo zentimetrig ist."
Max klettert einmal mehr von der Waage: "Ich bin schon ein Meter dreissig!"
Jedesmal, nachdem endlich alle im Auto sitzen und wir losfahren können - wir sind noch nicht bei der ersten Ampel: "Mami, mir isch sooo längelig!"
Mittwoch, 18. September 2013
Prägende Worte
"Stell' dir einfach vor, du würdest mit dem rechten Fuss einen Ball vor dir her kicken." (Versuch meines Vaters, mir das Gehen "über den grossen Onkel" abzugewöhnen. Erfolgreich, möchte ich anfügen!)
"Wie war dein Tag?" (Der Moment, in welchem ich erkenne, dass dieser junge Mann mehr für mich werden wird als nur ein guter Freund. Eine kurze Frage und doch keine Floskel, dahinter echtes Interesse spürbar.)
"Oh, my. You DO have big boobs!" (Ausruf einer - selber nicht schlecht bestückten - Verkäuferin in einem britischen Shop für Unterwäsche in Übergrössen.)
"Ein einziger Punkt? Das hätte sogar meine Frau geschafft." (Mit diesen Worten retourniert mein Mathematiklehrer im Seminar meine ungenügende Vektorprüfung. Was beschäftigt mich mehr, sein Frauenbild oder mein Versagen? Er wird später Selbstmord begehen, ich Mathematik mit Leidenschaft unterrichten.)
"Du denkst nur von dir zur Motorhaube. Du musst den Hintern des Autos ordentlich auf den Parkplatz kriegen!" (DER Ratschlag schlechthin. Hätte ich meinen Mann früher kennengelernt, wärens vielleicht nicht ganz vierzig Fahrstunden geworden.)
"Meitschi, du hübschisch!" (Der Götti meines Bruders versteht es, einer komplexbeladenen Fünftklässlerin und Nichtschwimmerin, blau angelaufen und vor Kälte schlotternd, an einem Frühlingstag im Freibad die Angst vor der bevorstehenden Turmspringprüfung zu nehmen. Er ist der Prüfer.)
"Hör auf, dich ständig zu entschuldigen. Das wirkt devot und macht unattraktiv." (In zwei Sätzen eine jugendliche Schwärmerei zerschlagen. Nachhaltig und beeindruckend.)
"I di o." (Unorchestriert, die erste Liebesbezeugung meines Sohnes.)
"Deine Schwiegermutter hat ihre zwei Söhne auch fantastisch gut hingekriegt. Anders als du es vielleicht machen würdest. Möglich. Aber hab doch ein wenig Vertrauen, gopfriedstutz!" (Meine beste Freundin gegen Ende von meinem ersten Mutterschaftsurlaub, als ich in Tränen aufgelöst meinen Beruf an den Nagel hängen will, nur damit ich meinen Sohn nicht betreuen lassen muss.)
"Wertvollster Rat meiner Mutter: Immer den unteren Geschirrkorb zuerst ausräumen!" (Mariele Millowitsch in einem Interview.)
"Erst denken, dann sprechen, Bärble!" (Kluger Rat, nicht immer einfach zu beherzigen. Knallhart sitzende, ehrliche Worte meiner Schulfreundin.)
"Räum' doch einfach immer alles an seinen Platz zurück. So entsteht Unordnung gar nicht erst." (Was beim Grosi ein Leben lang funktioniert hat, klappt bei mir nur von Montagmorgen bis Mittag. Ein bisschen ähnlich wie Diäten.)
"Entweder man ist ehrlich oder eben nicht. Ein bisschen ehrlich gibts nicht. Den Fahrschein löst man auch nicht für den Fall einer Kontrolle, sondern weil man eine Dienstleistung in Anspruch nimmt." (Unbekannter Herkunft.)
"Oh, you're English?" (Ritterschlag einer amerikanischen Touristin in Wengen.)
"Tragt einander Sorge." (Meiner Vater in seiner Brautrede.)
Dienstag, 3. September 2013
Kindermund
Wer immer damit den Wortschatz meines Sohnes erweitert hat: Ich bin beeindruckt...
Samstag, 24. August 2013
Trotzreaktion trotz Reaktion
Herr Nespresso schreibt zwar auf meine Beschwerdemail zügig und freundlich zurück. Aber alle Innovation, Kundennähe und andere tröstenden Floskeln bringen mir meinen heissgeliebten Finezzo auch nicht zurück. Selbst Restbestände seien restlos ausverkauft. (Ob der hier wohl meine Hamsterkäufe meint?)
Henu...
Selber gschuld.